Aus dem Pastoralteam

Angebot eines Seelsorgegespräches

Liebe Christinnen und Christen,

Nils Wiese 105-120manchmal ist es ganz einfach da: Ein Thema, das einen beschäftigt. Eine Frage, die einen nicht mehr loslässt. Eine Entscheidung, die ansteht. Und vielleicht haben Sie dann das Bedürfnis, darüber sprechen zu wollen. Seit Herbst 2014 mache ich gesprächstherapeutische Ausbildung, in dessen Rahmen ich nun beginne, einzelne Gespräche zu führen. Diese biete ich nach telefonischer Rücksprache (02 12/5 99 24 31) oder per Mail (nils.wiese@kath-solingen-west.de) in meinem Büro in Solingen-Merscheid (Eifelstraße 105 in 42699 SG) an. Ihnen entstehen dadurch selbstverständlich keinerlei Kosten.

Sofern Sie einwilligen, würde ich einzelne Gespräche anonymisiert auf Tonband aufzeichnen. Dabei geht es darum, dass ich so mein Gesprächsverhalten mit meinem Ausbilder auswerten kann. Diese Aufzeichnung wird im Anschluss gelöscht, so dass die seelsorgliche Schweigepflicht gewahrt bleibt. Gespräche ohne Aufzeichnung sind natürlich ebenfalls möglich.Ich freue mich darauf, wenn Sie sich bei mir melden würden!

Pastoralreferent Nils Wiese

 

Pastoralreferent Nils Wiese ist dienstlich ab sofort auch unter folgender Mobilnummer erreichbar: 0178/8127317

 

Ehrenamtskoordinatorin für den Seelsorgebereich

In unserem Erzbistum gibt es, zumindest vorübergehend, einen neuen Beruf:

Die Koordination des Ehrenamtes.

Um in unseren großen Seelsorgebereichen, deren Arbeit großteils ehrenamtlich getan wird, diese wertvolle Arbeit zu stärken, wo sinnvoll zu vernetzen, zu motivieren und auch neue Kräfte zu gewinnen, werden geeignete Personen auf begründeten Antrag der Pfarrer hin für maximal vier Jahre mit einer Stelle von 19.5 Stunden eingestellt.
Für die Pfarreiengemeinschaft Solingen-West ist es uns gelungen, Frau Bina Vermeegen, zunächst befristet bis zum 31.12.17, einzustellen. Frau Vermeegen ist durch ihr eigenes freiwilliges Engagement z. B. in der Erstkommunionvorbereitung, der Flüchtlingshilfe und zuletzt der Organisation und Vernetzung mit anderen Kooperationspartnern in  der Aktion "Flücht-lingsboot" jetzt schon mit vielen Ehrenamtlichen aller vier Gemeinden vertraut. Darüber hinaus ist sie ehren-, und hauptamtlich in Solingen bestens vernetzt und kann uns somit neue Kontakte öffnen. Sie verfügt über organisatorische und wirtschaftliche Kompetenz. Nicht zuletzt ist sie in der Lage, durch ihr verbindliches, zuverlässiges und fröhliches Wesen Menschen unterschiedlichen Alters zu motivieren und ihnen Wertschätzung zu vermitteln.
Ich heiße Frau Vermeegen in unserem Team herzlich Willkommen, und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, die hoffentlich über dieses Jahr hinaus geht. Ich wünsche ihr Gottes Segen für ihre neue Tätigkeit und bitte Sie, diese reichlich in Anspruch zu nehmen. Da ihr kein eigenes Büro zur Verfügung steht, können Sie unsere neue Mitarbeiterin telefonisch unter 38300815 oder per email unter sabina.vermeegen@kath-solingen-west.de erreichen.

Ihr Pastor Meinrad Funke

 

Fusion zu einer Pfarrei

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft!

In diesen Tagen möchten wir Sie über einen Prozess informieren, in dem sich unsere Gremien seit langer Zeit befinden und der uns alle angeht, auch wenn Viele das Ergebnis kaum mitbekommen werden. Es geht um die Umstrukturierung unseres Seelsorgebereichs in eine gemeinsame Pfarrgemeinde.

1998 hat der erste Seelsorgebereich unseres Erzbistums zu einer gemeinsamen Pfarrgemeinde fusioniert.
2009 wurdenA alle Bereiche vor die Wahl gestellt, entweder eine Pfarreiengemeinschaft (1 Pfarrgemeinderat, pro Gemeinde ein Kirchenvorstand + Kirchengemeindeverband mit Vertretern aus allen Gemeinden und delegierten Arbeitsbereichen) oder die Fusion zu einer Pfarrei (1 großer Kirchenvorstand mit der Möglichkeit, Ausschüsse zu bilden und so weitere Gemeindemitglieder bei einzelnen Projekten einzubinden) zu wählen. Eine große Zahl der Seelsorgebereiche hat inzwischen fusioniert. Bei uns war es zunächst der Pfarrgemeinderat, der die Fusion für wichtig hielt, um dem einen inhaltlichen Gremium auch ein Verwaltungsgremium gegenüber zu stellen. Inzwischen befürwortet auch die Mehrheit der Kirchenvorstände einen solchen Schritt. Inhaltlich wird sich dadurch verändern, dass eine der Kirchen Pfarrkirche bleibt, die anderen Kirchen als "weitere Kirchen" bezeichnet werden. Ansonsten liegt es nach wie vor an den Menschen vor Ort, das Leben um die einzelnen Kirchtürme zu gestalten. Seitens des Pastors und des Pastoralteams steht zumindest fest: An der Zahl und den Orten der Gottesdienste wird sich durch eine Fusion nichts ändern, da sie an allen Kirchorten gut besucht sind. Das müsste sich nur ändern, wenn wir in einigen Jahren vielleicht keinen Kaplan mehr hätten, was im Moment noch kein Thema ist. Theologen und Soziologen unterscheiden schon immer zwischen "Pfarreien" (Verwaltungseinheiten) und "Gemeinden" als Glaubensgemeinschaften vor Ort. Wir werden also weiterhin viele  Gemeinden in unserer größeren Pfarrei haben (denn das sind viel mehr, als die Ortsgemeinden, z.B. Glaubens- und Familienkreise, KFD, Schützen, Jugendleiterrunde, Messdiener, Pfadfinder, Chöre, ...).
Weder der Erzbischof von Köln, noch der leitende Pfarrer im Seelsorgebereich machen hier in die eine, oder andere Richtung eine Vorgabe. Wohl habe ich eine Meinung zum Thema. Ich selbst schließe mich aus sachlichen Gründen (Vereinfachung von Wegen und Strukturen, konzentrierte, gut abgestimmte Gremienarbeit, Synergieeffekt, ...) nach zweijähriger Begleitung der Gremien den Befürwortern einer Fusion an. Die Entscheidung über diesen Schritt treffen allein die Kirchenvorstände und zwar alle vier getrennt. Ein weiteres Votum kommt vom PGR und eines vom Pastoralteam. Wir können Sie daher nicht basisdemokratisch in die Entscheidung einbinden. Wohl aber möchten wir Ihre Fragen, Befürchtungen und Erwartungen, Hinweise und Meinungen (aber gerne auch Ermutigung) hören und Sie somit einerseits gut informieren und andererseits an der Gestaltung des Weges beteiligen. Nicht zuletzt besteht die Chance, einander und gegenseitige Positionen kennenzulernen.

Deshalb laden wir Sie zur Pfarrversammlung am

22.10. 2017 um 15.00 Uhr in der Kirche St. Mariä Empfängnis

herzlich ein, bevor wir dann bis zum 31.03.2018 eine endgültige Entscheidung treffen, die zum 01.01.2019 umgesetzt würde.

Bitte nehmen Sie ab sofort die Gelegenheit war, sich in den Gesprächsprozess einzubringen.

Ihr Pastor Meinrad Funke

 

 

Pastoralbüro - Kontaktbüros
Neue vorläufige Öffnungszeiten
ab 01.04.17 Sprechstunde Pfarrer Funke

Liebe Mitglieder unseres Seelsorgebereiches!

Funke 105-120Ab 01.04.2017 ändern sich unsere Bürozeiten. Ausgangspunkt ist zum einen ein längerer Beratungsprozess der Sekretärinnen, zum anderen die Umsetzung des älteren Konzeptes unseres Erzbistums, zum dritten auch die Einführung des hauptamtlichen Verwaltungsleiters.

Bereits 2004 wurde im Rahmen des Projektes "Zukunft heute" in unserem Erzbistum das damals neue Bürokonzept eingeführt. Pro Seelsorgebereich (unabhängig davon, ob sich für eine Pfarreiengemeinschaft oder eine fusionierte Pfarrgemeinde entschieden wurde) sollte es ein Hauptbüro (Pastoralbüro) am Wohnort des Pfarrers geben, in dem die größeren Verwaltungsaufgaben betrieben werden. Darüber hinaus konnte es an den einzelnen Kirchorten Kontaktbüros mit einer deutlich reduzierten Stundenzahl geben, damit Menschen, die keine weiten Wege auf sich nehmen können, vor Ort gewisse Dinge regeln können (z. B. eine Messe bestellen, ...).

Diese Regelung ist bislang hier sehr großzügig ausgelegt worden. In einigen Seelsorgebereichen sind manche Büros gar nicht mehr oder nur mit einer Stunde die Woche besetzt. Von einer solchen Regelung bleiben wir auch in Zukunft weit entfernt.

Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Sekretärinnen für die vielfältigen Verwaltungsaufgaben mehr Zeit benötigen.

Die neue Ordnung sieht daher vor, dass alle Sekretärinnen einen Teil ihrer Arbeitszeit im Pastoralbüro verbringen. Eine im "Publikumsverkehr", zwei im Hintergrundbüro, beschäftigt mit Verwaltungstätigkeiten. Im Raum daneben hat der Verwaltungsleiter sein Büro, der neben vielen anderen Tätigkeiten diese Büroarbeit koordiniert. Die Damen werden einen Teil ihrer Arbeitszeit  außerhalb der Öffnungszeiten verrichten um Vorgänge, die erhöhter Konzentration und Absprache untereinander bedürfen, bearbeiten zu können.

Die Ansprechzeiten in den anderen Büros werden sich reduzieren. Immerhin wird es aber in jeder Gemeinde einen Vormittag und einen Nachmittag geben, an dem eine Sekretärin zu sprechen ist.

Hier soll dann keine Verwaltungsarbeit stattfinden, sondern ausschließlich Gelegenheit bestehen, vor Ort den Kontakt zu halten. Sollten Sie also Bescheinigungen und andere Dokumente benötigen, wenden Sie sich bitte direkt telefonisch, per email oder persönlich ans Pastoralbüro (besuchen Sie doch gerne ´mal die neugestalteten freundlichen Räume, die immer noch freundlichen Damen, bei denen Sie auf Wunsch auch eine Tasse Kaffee bekommen).

Ich persönlich werde hoffentlich ab 01.04. durch die Abgabe von Verwaltungsaufgaben deutlich mehr Zeit für persönliche Kontakte haben.

Aufgrund dessen lade ich jeden Dienstag von 17.00 bis 18.00 Uhr  und jeden Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr zu einer Sprechstunde im neuen Pastoralbüro ein. Diese können Sie sowohl für seelsorgliche Gespräche nutzen, als auch, um Kritik, Anregungen, Anfragen oder Vorschläge zur Situation im Seelsorgebereich loszuwerden. In Caritasangelegen-heiten stehe ich gerne zur Beratung zur Verfügung. Für finanzielle Anfragen wenden Sie sich hingegen bitte an die Gemeindecaritas auf der Ahrstr., die von uns finanziell unterstützt wir, um hier gezielt und professionell zu helfen.

Sowohl die neuen Bürozeiten, als auch die Sprechstunde werden zunächst für 6 Monate auf Probe eingerichtet. Ihre Einschätzungen und Erfahrungen in dieser Zeit sind für uns von Interesse.

Gruß,

Ihr Pastor Meinrad Funke