St. Katharina Solingen-Wald

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Kirche St1G

Die Pfarrgemeinde liegt im Nord-Westen von Solingen im Stadtteil Wald und gehört zur Pfarreiengemeinschaft Solingen-West.

Urkundlich ist eine christliche Gemeinde in Wald bereits 1019 durch die Abtei Deutz erwähnt. 1540 ging die Kirche zu Wald mit dem Übertritt des damaligen Pfarrers Johann Wolfertz zur neuen protestantischen Lehre, dem sich viele Gläubige anschlossen, für die wenigen verbleibenden Katholiken verloren. 
Ihnen standen nun zum Teil weite Wege bevor, wenn sie die verbliebenen katholischen Kirchen in Gräfrath, Solingen oder Hilden besuchen wollten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde an der Ecke Heukämpchen- und Wiesenstraße eine hölzerne Kapelle auf dem Gebiet, das dem Deutzer Hof zuzuordnen war, erbaut. Am 9. Dezember 1766 erteilte der Abt von Deutz die Erlaubnis diese Kapelle zu errichten. In ihr durften zunächst nur Hl. Messen gehalten werden.

Sie war auch zum ersten Gotteshaus der katholischen Gemeinde in Wald, die durch die Erektionsurkunde, die der damalige Generalvikar Johann Hermann Joseph von Caspars zu Weihs am 31. Oktober 1815 in Deutz unterzeichnete, nach fast 275 Jahren wieder begründet wurde. Aus dieser Gemeinde gingen später unter anderem die zur Pfarreiengemeinschaft gehörenden Gemeinden St. Mariä Empfängnis, Merscheid, St. Josepf, Ohligs und Liebfrauen, Löhdorf hervor.

Kirche nach der Erweiterung 1906

Am Palmsonntag, dem 31.03.1833 wurde der ältere Teil der heutigen Kirche St. Katharina an der Weyerstraße geweiht. Von 1901-1906 wurde der neoromanische Erweiterungsbau mit dem heutigen Turm errichtet. Der Turm des älteren Gebäudeteils blieb aber ebenfalls erhalten, sodass das Stadtbild von Wald für etwa 20 Jahre durch die Kirche mit den zwei Türmen geprägt wurde.

Am 31.12.1944 wurde die Kirche fast völlig durch eine Luftmine zerstört. 1946-1947 erfolgte der Wiederaufbau mit architektonischen Veränderungen und Neugestaltung des Chores unter Einbeziehung des alten Turms. 1946 wurde der Turmhelm des noch bestehenden Turmes abgetragen, sodass das heute charakteristische Bild des verbliebenen Turmes an der Südseite entstand.

 

Kirche nach der Erweiterung 1906Kirche nach der Erweiterung 1906Im Sommer 2015 wurde die Kirche St. Katharina im inneren Bereich renoviert und neu gestaltet. Die vorderen hellbraunen Bänke (Kinderbänke) wurden entfernt und das Taufbecken, dass links hinten in der Kirche gestanden hatte, wurde unter der Orgelbühne in dem freien Raum aufgestellt, der sich nun durch die fehlenden Bänke ergab. Für diesen freien Bereich sollen Stühle angeschafft werden, die sowohl bei Feierlichkeiten wie Taufen aber auch bei größeren kirchlichen Festen als zusätzliche Sitzgelegenheit Anwendung finden sollen.

Auch die roten Teppiche, die sich im Mittelgang sowie im Altarraum befanden wurden entfernt. Fachleute sagen, dass sich dadurch die Akustik im Kirchenraum erheblich verbessert hat.