Antonius von Padua (13. Juni)

Hl Antonius von Padua 2Antonius ist für mich einer der menschlichsten Heiligen. Er weiß, wie schlimm es ist, wenn man etwas verloren hat – den Schlüsselbund, den Geldbeutel, den Ausweis. Er weiß vor allem, wie schlimm es ist, wenn man Gott verloren hat. Er ist der Heilige, der finden hilft – die irdischen Dinge und noch mehr den Schatz unseres Lebens: das Evangelium unserer Rettung, Jesus selbst, den für uns Gestorbenen und Auferstandenen.

Aus der Predigt bei der Antoniuswallfahrt in Worbis 2007,
Quelle: www.bistum-erfurt.de

Von Bischof Joachim Wanke, Erfurt PBS

 

Das Buch in der Hand des hl. Antonius weist auf eine Legende hin, nach der ein junger Mönch den Psalter (Buch der Psalmen) des Antonios unerlaubt mitnahm. Der Mönch wurde danach von einer Erscheinung heimgesucht und er brachte das Buch umgehend zurück.

Das Jesuskind auf dem Arm des Heiligen weist auf die Legende hin, dass Graf Tiso von Camposampiero, bei dem Antonius übernachtete, sich nach seinem Befinden erkundigen wollte. Aus der Kammer, in der sich Antonius aufhielt, war ein heller Lichtschein zu sehen, sodass der Graf einen Brand vermutete und die Tür aufriss. Statt eines Brandes sah der Graf den lächelnden Hl. Antonius, der in seinen Armen das strahlende Jesuskind hielt.

 

Weiteres über das Leben und Wirken des hl. Antonius finden Sie hier:
www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Antonius_von_Padua.html