Das Sakrament der Firmung

Doch was bedeutet Firmung eigentlich?

Firm Michael Bogedain PBS© Michael Bogedain PBSFirmung heißt wörtlich „Stärkung". Das Sakrament der Firmung will die Jugendlichen als Person stärken und ermutigen, dass sie mit ihrem Leben besser klar kommen. In der Firmung wird ihnen Gottes Geist zugesagt, das heißt: Gott will bei ihnen und in ihnen sein. Er kann ihre innere Kraftquelle sein, mit deren Hilfe sie auch schwere Zeiten überstehen.

Aber das funktioniert nur, wenn die Jugendlichen an Gott und seinen Geist, der in ihnen wirken will, auch glauben. Deshalb hat Firmung auch mit Entscheidung zu tun. Es ist nämlich die Entscheidung der Jugendlichen an Gott zu glauben. Das bedeutet, dass sie darauf vertrauen, dass er sie hält, sie beschützt und ihnen hilft, ihren persönlichen Weg zu finden.

Bei der Taufe haben die Eltern diese Entscheidung für jeden von uns getroffen. Jetzt sind die Jugendlichen alt genug, diese Entscheidung selbst zu treffen: Ja, ich glaube an Gott und will als Christ leben. So kann die Firmung eine Bestätigung der Taufe werden.

Was will die Firmvorbereitung?

„Über den Glauben spricht man nicht" - das scheint eine weit verbreitete Überzeugung in unserer Gesellschaft zu sein. Wir, das Team der Firmbegleiter, möchten mit den Jugendlichen über den christlichen Glauben sprechen. Was hat der Glaube an Gott, was hat Jesus, was hat der Heilige Geist mit dem Leben zu tun? Wir meinen: eine ganze Menge. Wenigstens für diejenigen, die bereit sind sich auf Gott einzulassen.

Wir wollen drüber reden, aber wir wollen auch versuchen, gemeinsame Glaubenserfahrungen zu machen. Glauben ist nämlich keine Theorie, sondern eine innere Haltung und eine bestimmte Praxis. Jesus hat uns vorgemacht, wie das geht. Von seiner Art, Menschen respektvoll und voll ehrlicher Liebe zu begegnen, können wir lernen. Und wir können von ihm lernen, was es heißt, sein ganzes Vertrauen in Gott zu setzen. Dann kann nämlich nie mehr etwas schief gehen - selbst wenn es nach menschlichem Ermessen schief geht (wie Jesu Tod am Kreuz).

Die Firmvorbereitung soll die Jugendlichen (wieder) in Berührung bringen mit dem christlichen Glauben, mit Gott selbst, der Person Jesu und Gottes Heiligem Geist, der in jedem Menschen und in der Welt wirkt.Was man vom Firmkerze Martha Gahbauer  PBS© Michael Bogedain PBSFirmkurs erwarten darf - das Programm
Es ist wichtig, regelmäßig an den Firmtreffen teilzunehmen: Dort kann eine vertrauensvolle Atmosphäre wachsen, in der wir offen miteinander reden können, uns selbst und den christlichen Glauben besser kennen lernen und auch miteinander erfahren, was es heißt, dass Gott (Gottes Geist) im Leben von Menschen wirkt.

Deshalb laden wir die Jugendlichen zu speziellen Gottesdiensten ein, zu Frühschichten und zum Kreuzweg. Denn nur wer betet, behält den Kontakt zu Gott. Wir möchten das in einer für Jugendliche angemessenen Sprache tun. Denn wenn der Glaube mit dem täglichen Leben nichts mehr zu tun hat, wird er bedeutungslos.

Außerdem laden wir die Jugendlichen zwischendurch ein, mit zu tun bei verschiedenen Aktionen für andere Menschen. Denn das Engagement für andere gehört zum Christsein dazu wie die Luft zum Atmen.

Weitere Infos zur Firmung gibt es bei:

Nils Wiese, Pastoralreferent 
Tel: 02 12/2 33 89 22 
E–Mail: nils.wiese@kath-solingen-west.de

 

Firmung für Erwachsene

 

Was muss ich tun, wenn ich mich firmen lassen möchte? Immer häufiger fragen Erwachsene danach. Oft sind sie bereits als Kinder getauft worden, haben jedoch im Jugendalter aus unterschiedlichsten Gründen entschieden, sich nicht firmen zu lassen. Als Erwachsene stellen sie sich nun die Frage nach der Firmung neu und anders.

Für alle Jungen Erwachsenen und Erwachsenen, die das Sakrament der Firmung empfangen möchten, bieten unsere Gemeinden einen Weg der Vorbereitung in monatlichen Treffen an. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Gerne beantworte ich alle Fragen rund um das Sakrament Firmung..

Kontakt:
Pastoralbüro in Ohligs
Te.l: 02 12/7 94 22
E-Mail: buero.ohligs@kath-solingen-west.de